Rainer Kern
Heilpratiker
& KollegInnen
Naturheilpraxis Kern - LogoSchule und Praxis
für Craniosacraltherapie
und ganzheitliche Wegbegleitung

Praxis für
Craniosacraltherapie und
ganzheitliche Wegbegleitung
in München

Telefon: 089 - 54 78 56 74

Ergänzende Naturheilkunde in meiner Praxis

Bei vielen Erkrankungen sind natürliche Arzneimittel wirksam. In meiner Praxis verwende ich Heilmittel aus den großen Schulen der Naturheilkunde - nach der entsprechenden Diagnostik über die Irisdiagnose (Augendiagnose) und die Pulsdiagnose nach chinesischer Tradition, wenn angezeigt auch einer Laboruntersuchung oder einer Blutuntersuchung im Dunkelfeld.

Ein wesentlicher Unterschied zwischen der modernen Medizin, wie sie heutzutage meistens angewendet wird, und der Naturheilkunde ist: Die Naturheilkunde behandelt nicht die Indikation (also z.B. "Sodbrennen") sondern den Menschen, der auch an Sodbrennen leidet - und es kann vorkommen, dass von fünf Patienten die an Sodbrennen leiden jeder Patient ein anderes Mittel von mir erhält. Damit will ich nicht die andere Herangehensweise als falsch oder verkehrt bezeichnen, sie ist einfach anders. Hinzu kommt, dass die Idee in der Naturheilkunde ist, dem Körper wieder seine eigene Regulation zu ermöglichen, so dass schließlich KEINE Mittel mehr genommen werden müssen.

Dafür braucht es aber in der Regel eine Therapie über mehrere Stufen, manchmal auch einer Änderung eingefleischter Verhaltens- und Ernährungsmuster, vielleicht auch die Klärung eines emotionalen Themas, was den Körper im Symptom gefangen hält. Um dieses Ungleichgewicht wieder in seine Balance zu bringen ist die Kombination mit manueller Therapie sinnvoll und wird von mir auch meist in den Behandlungsplan integriert - so können wir über die viszerale, also eine die Eingeweide betreffende Behandlung auch die Funktion der Organe stützen.

Dieser individuelle Ansatz erfordert die bedachte Auswahl des oder der passenden Heilmittel aus einer großen Fülle von Möglichkeiten - jeder Mensch ist anders, der eine braucht die eher feinen Impulse einer homöopathischen Kur, bei jemand anderem geht es erst einmal darum, eine massiv gestörte Organfunktion mit einer Mischung aus dynamisierten Pflanzentinkturen anzukurbeln.

 

Ich setze in meiner Praxis auf unterschiedliche Methoden die sich nach meinem Verständnis gut ergänzen und therapeutisch ineinander greifen, nach meinem Verständnis braucht es auch keinen Streit zwischen den einzelnen therapeutischen Richtungen, sondern es geht darum, das Passende aus den vielen Angeboten für den einzelnen Menschen herauszufinden. Dabei ist die Schulmedizin nicht ausgeschlossen, es kommt nicht selten vor, dass zur genaueren Abklärung eines Symptoms der Arzt einbezogen wird.

Nach meiner festen Überzeugung liegt die Zukunft der Medizin in einem partnerschaftlichen Zusammengehen der modernen Universitätsmedizin mit der traditionellen Naturheilkunde in gegenseitigem Respekt - wir brauchen beides, um das Beste für den jeweiligen Menschen erreichen zu können.

Und so wie eine moderne Laboruntersuchung Fakten ans Licht bringt, die den alten Naturheilkundlern verborgen blieben - so gibt es auch Dinge zwischen Himmel und Erde, die sich bisher jeglicher Gerätemessung entziehen und die dennoch Realität sind und wirken - vielfach belegt durch jahrhunderte-, manchmal jahrtausende alte Erfahrung.

Die Schwerpunktmäßig in meiner Praxis behandelte Krankheitsbilder finden Sie in der Navigation oben über Häufige Indikationen, daneben gibt es ausführlichere Informationen zur Behandlung von Allergien und zur Darmsanierung. Beide Themen sind beispielhaft beschrieben und verdeutlichen das individuelle Vorgehen in meiner Praxis.

 

Häufige Krankheitsbilder in meiner Praxis

Die Naturheilkunde hat viel anzubieten und muss nicht erst zu Rate gezogen werden, wenn andere medizinische Ansätze nicht gewirkt haben. Auch wenn in der heutigen Zeit der Schwerpunkt der Naturheilkundigen in der Behandlung der chronischen Leiden liegt, haben wir doch auch für die akuten Leiden sehr viel anzubieten. Natürlich muss hier abgewägt werden: wie dringlich ist eine Besserung der Symptome oder ist es gar ein Notfall? Ein Herzinfarkt, Schlaganfall oder ein Darmverschluss sind natürlich nichts für eine Naturheilpraxis, und auch schwere Infektionskrankheiten gehören in ärztliche Hände. Das ist zum Glück ja schon im Infektionsschutzgesetz geregelt. Aber ein grippaler Infekt, eine Bronchitis, eine Mittelohrentzündung bessern sich oft gut und schnell durch natürliche Unterstützung.

Im Einzelfall braucht es möglicherweise eine schulmedizinische Abklärung, weil sich hinter scheinbar harmlosen Symptomen wie einer Verstopfung auch ernste Krankheiten verbergen können. Und allein an diesem kurzen Abschnitt erkennt man schon wieder, dass Schulmedizin und Naturheilkunde vor allem gemeinsam stark sind und dass ein Streit unter den Methoden niemanden weiterbringt. Zusammengehen und im Einzelfall das Beste für den Patienten herauszufinden ist die einzige sinnvolle Möglichkeit für ein effektives, zeitgerechtes Gesundheitssystem.

Hier eine kleine Liste von Beschwerden, die häufig behandelt werden:

  • Akute Infekte
  • Infektanfälligkeit, immer wiederkehrende Infekte. Therapieziel ist hier: „Raus aus der Antibiotikafalle“
  • Wiederkehrende Blasenentzündungen (nach Abklärung des ursächlichen Keims durch den Facharzt)
  • Chronische Entzündungen
  • Magen-Darm-Störungen: Sodbrennen, Appetitlosigkeit, übermäßiger Süßhunger, chronische Durchfälle, Verstopfung, anhaltende oder immer wiederkehrende Bauchschmerzen (auch hier ist eine Abklärung eventuell vonnöten), Blähungen, Probleme mit dem Gallefluss, Probleme nach der
  • Entfernung der Gallenblase, chronische oder latente Bauchspeicheldrüsenentzündungen
  • Pilzbefall/Candida von Haut und Darmschleimhaut
  • Begleitende Behandlung von Diabetes Typ II (dem sogenannten Altersdiabetes)
  • Chronische Müdigkeit und Erschöpfung, "Burnout" - nicht immer reicht ja eine Erholungsphase aus, um dauerhaft aus der Erschöpfung zu kommen; eine Ursachenforschung ist möglicherweise sinnvoll
  • Allergien, Asthma
  • Schlafstörungen: Einschlafstörungen, Durchschlafstörungen, frühmorgendliches Erwachen
  • Nervosität, Unruhe, Prüfungsangst
  • (Chronische) Kopfschmerzen
  • Zyklusunregelmäßigkeiten, zu starke oder zu schwache Regelblutung oder schmerzhafte Regelblutung
  • Wechseljahrsbeschwerden
  • begleitende Behandlung von Herzschwäche, Herzrhythmusstörungen, Arteriosklerose
  • Unklare Erhöhung der Leberwerte, der Entzündungswerte im Blut oder unklare Temperaturerhöhungen (nachdem die schulmedizinische Diagnostik ausgereizt wurde)
  • Begleitende Behandlung der Lyme-Borreliose
  • Nachbehandlung nach Unfällen, Vor- und Nachbehandlung von Operationen und anderen Eingriffen

Daneben ist es möglich, an Therapieblockaden in langwierig-chronischen Fällen zu arbeiten.

Allergiebehandlung mit den Mitteln der Naturheilkunde

Hinweis: Diese Darstellung entspricht Ansichten der Erfahrungsmedizin, die von der modernen Wissenschaft möglicherweise weder belegt noch anerkannt sind.

Eine Allergie ist aus unserer Sicht eine Schwäche des Immunsystems. Ein starkes Immunsystem muss nicht wegen ein paar Pollen oder einer Weizensemmel überreagieren... Die Überreaktion kommt zustande, weil das Immunsystem an anderer Stelle überfordert wird – und die Gründe dafür sind vielfältig – ich kann hier nur einige auflisten:

  • Herde im Körper
  • Übersäuerung des Körpers (damit ist eine chronische Übersäuerung des Bindegewebes gemeint, die alle Zellfunktionen beeinträchtigt)
  • Bakterielle Fehlbesiedelung des Darms (Darmflorastörung, Dysbiose): Der Darm als Hauptsitz der antikörperproduzierenden Zellen ist von Hefen oder den falschen Bakterien besiedelt - damit ist er ständig mit anderen Abwehraufgaben beschäftigt und eine Menge Immunkraft ist gebunden. Dazu kommt eine starke Leberbelastung durch die Stoffwechselprodukte der Mikroorganismen
  • Vergiftung des Körpers (auch dadurch können sich die Funktionen aller Zellen verschlechtern)
  • Mangel an Mikronährstoffen, die für die Zellfunktion unerlässlich sind (man beachte allein die allergiehemmende Wirkung von Zink und Calcium)
  • eine ererbte Tendenz zu allergischen Reaktionen, der der Betreffende durch die entsprechende Lebensweise zum Ausbruch verholfen hat (dazu zählt bei schwachen Konstitutionen bereits das Leben in der Stadt) - hier kann man konstitutionsstärkend arbeiten
  • sogenannte „Miasmen“ aus dem Verständnis der Homöopathie – das sind Krankheitsbelastungen der Vorfahren, die sich über das Erbgut auf die Gesundheit der Nachkommen auswirken
  • und viele weitere...

Daher ist die Behandlung einer Allergie aus naturheilkundlicher Sicht auch sehr individuell – wichtig ist, die Ursache/n herauszufinden und zu behandeln. Weit weniger wichtig bis unwesentlich ist die Kenntnis, gegen welche Art von Blütenstaub oder welches Allergen man genau allergisch ist (außer eventuell bei Nahrungsmittelallergien oder der Neigung zu schweren anaphylaktischen Reaktionen).

Die Möglichkeiten sind ebenso vielfältig und werden bei mir nach sorgfältiger Diagnostik, einschließlich eventueller Laboruntersuchungen individuell auf den einzelnen Menschen abgestimmt. Sinnvoll ist es, eine Allergiebehandlung in der allergiefreien Zeit zu beginnen (bei Heuschnupfen also im Spätsommer oder Herbst). Aber auch für die akute Zeit gibt es einige Möglichkeiten der nebenwirkungsfreien Behandlung: von homöopathischen oder spagyrischen Mitteln über die Darmsanierung und Entsäuerung bis zur – so ungewöhnlich es klingen mag – manuellen Therapie: Mit craniosacraler Therapie kann die Funktion der Schleimhäute und des gesamten Atemtraktes behandelt werden, die Leberfunktion angeregt werden und vieles mehr, was zur Linderung der Allergiesymptome beitragen kann.

Darmsanierung

Der Tod steckt im Darm - diese Aussage zieht sich in Abwandlungen durch mehrere traditionelle medizinische Traditionen. Und immer wieder entdeckt auch die moderne Forschung Zusammenhänge zwischen einem gesunden Darm und der allgemeinen Gesundheit des Menschen.

Aber was bringt unseren Darm dazu, dass er überhaupt "saniert" werden muss?

Ja, die Antibiotika sind sicher der Hauptgrund in der heutigen Zeit. Und auch der Bekannteste. Antibiotika wirken gegen Bakterien, und die Darmbakterien sind in der Regel empfindlich dagegen (das heißt, sie werden auch getötet, wenn man Antibiotika einnimmt). Der Darm ist aber für seine gesunde Funktion auf die richtige Bakterien-Besiedelung angewiesen.

Nicht nur Antibiotika, auch andere Medikamente können die Darmflora beeinträchtigen.

Es gibt viele weitere Gründe dafür, dass der Darm behandelt werden muss - die mangelnde Funktion der Oberbauchorgane, die Ernährung, selbst Stress und emotionale Probleme können sich bis auf die Darmfunktion und auf die Darmflora (!) auswirken.

Wie kann man den Darm nun sanieren?

Eine konsequent naturheilkundliche Sicht ist mit folgender, weitverbreiteter Idee nicht vereinbar: Im Darm haben sich Hefen breitgemacht, die einer Antibiotika-Therapie nicht zugänglich sind - darum setzt man nun Medikamente ein, die ihrerseits chemisch gegen die Pilze (Hefen) vorgehen. Dies könnte verglichen werden mit einem Garten, der durch einen Chemieeinsatz den ganzen Rasen verloren hat und nun anschließend auch noch chemisch gegen das inzwischen gewucherte Moos behandelt wird. Zudem ist schon seit langem bekannt, dass die Hefen sich in einem resistenten Dauerstadium gegen solche Mittel wehren können und nach dem Absetzen wieder auskeimen (sogenanntes "Escape-Phänomen"). Das erklärt die häufigen Rückfälle von Candida-Infektionen im Darm (und übrigens auch beim Scheidenpilz!, dessen Ausheilung wir begleitend zur ärztlichen Therapie ebenfalls unterstützen können).

Die meiner Ansicht nach einzig nachhaltig wirksame und körperfreundliche Methode ist eine konsequente Sanierung des Milieus, so dass die passenden Keime wieder einen entsprechenden Nährboden haben. Und dazu reicht nach meiner Erfahrung die bloße Gabe von den fehlenden Bakterien nicht aus. In der Heilpraxis Kern finden zusätzlich häufig die isopathischen Mittel der Firma Sanum, die auf nebenwirkungsfreiem Weg den unguten Keimen das Milieu entziehen, ihren Einsatz. Diese Mittel sind in einer inzwischen fast einhundertjährigen Forschung entstanden, beginnend mit den Untersuchungen des Zoologen Prof. Enderlein im ersten Weltkrieg.

Beachtet werden bei der Darmsanierung auch die Funktion des gesamten Verdauungsapparates - nicht nur des Darms, sondern auch des Magens, der Leber und Galle, der Milz und nicht zuletzt der Bauchspeicheldrüse.

In der Regel steht eine Flora-Untersuchung des Stuhls am Anfang - die Gabe von Laktobazillen, Coli-Bakterien oder anderen Probiotika "auf Verdacht" kann sinnlos teuer und im Einzelfall schädlich sein.

Je nach Fall werden eingesetzt:

  • hochwirksame Heilerden, um den Darm zu entgiften
  • Mittel zur Stuhlregulierung (sowohl Verstopfung als auch Durchfälle sollten in eine normale
  • Stuhlfrequenz und -konsistenz überführt werden)
  • natürliche Heilmittel für die Funktion der Bauchorgane
  • Unterstützung der natürlichen Barrierefunktion des Darms (Behandlung des sog. "leaky-gut-syndroms")
  • isopathische Medikamente zur Regulierung des bakteriellen Milieus
  • Darmbakterien-Präparate wie Mutaflor®, Colibiogen®, Vicolon®, Bactoflor®, Symbioflor® - je nach Notwendigkeit